Not much.

Die Litquake-Veranstaltung war heiß. Wann kommt man schon mal dazu, mit lesbischen Burlesque-Tänzerinnen zu flirten? Die vorgetragenen Texte waren auch größtenteils sehr schön zu hören, amüsant, flott geschrieben, von sympathischen Personen vorgetragen – passt. Und die 25 $ Eintritt (Benefiz, juhu!) habe ich am kostenlosen Büffet und mit den beiden Freigetränken wieder gut reinholen können (mmh, Erdbeeren mit Schokoladenüberzug. Mmh, noch mehr Erdbeeren mit Schokoladenüberzug!)

Montag war dann wieder sportliche Höchstleistung angesagt: Ab nach Presidio, Teil der Golden Gate National Recreation Area (GGNRA), dem letzten wilden Wald im Stadtgebiet. Sehr schön, aber viel zu hügelig für mein altersschwaches Fahrrad – nach einigen Schlenkern durch die alte Militärbasis und über den Militärfriedhof bin ich dann zum Crissy Field gekommen, einem langgezogenen Park, welcher die Nordwestküste San Franciscos entlang ausgebreitet ist. Nach einem Stärkungskaffee mit Stärkungssandwich und Postkarten (ja, ich habe euch nicht vergessen…) ging es dann zu Fort Point, der alten Hafenbefestigung, welche direkt unter der Golden Gate Bridge liegt. Starker Wind machte die Sache zwar etwas frisch, aber das war schon recht eindrucksvoll. Passend zur friedliebenden Natur der Stadt hat die Festung, die im 19. Jahrhundert ein wahres Hightech-Bollwerk gewesen sein muss, in all ihren Jahren keinen einzigen Schuss abgefeuert…

Nachdem ich mich dann mit einem Neuschwanstein-Fan aus Oakland unterhalten habe, der mir nebenbei seine Lebensgeschichte und -philosophie unterbreitet hat (bei starkem, nasskaltem Pazifikwind), ging es an der Bucht entlang zu Fort Mason, einer weiteren ehemaligen Militärbasis, welche mittlerweile von Non-Profits und Museen übernommen wurde, dort durch den kleinen Park auf dem winzigen Hügelchen hinter der Basis in die Fisherman’s Wharf, und weiter nach Downtown (ich war einfach zu faul, um den direkten Weg nach Hause zu nehmen – diese Hügel haben’s in sich). Dort bin ich einer spontanen Laune gefolgt und habe mir den neuen Batman-Film angeschaut. Wow, düster. Und: Der beste Batman-Film aller Zeiten, mit einer definitiven Must-See-Empfehlung für alle Comicfreundinnen und -freunde, für alle anderen weniger.

Dienstag war dann wieder Kampagnenarbeit angesagt, diesmal haben wir uns um das Stiefkind des Bezirks gekümmert: Portola. Abgeschnitten vom restlichen Bezirk durch eine 6-spurige Autobahn, kleiner als die beiden „großen“ Teile Mission und Bernal, und erst seit einer Bezirksreform Teil von D9, wird der Teil des Bezirks von Kampagnen gerne vergessen. Entsprechend überrascht waren einige Bewohnerinnen und Bewohner dann auch, als wir in Eiseskälte vor dem einzigen Supermarkt in der Gegend standen. Aber dennoch: wir waren erfolgreich! Hurra! Abends war dann (endlich!) ein Munchkin-Spieleabend, der mich sehr, sehr glücklich gemacht hat, und der mich jetzt schon voller Vorfreude auf die neue Munchkin-Erweiterung sabbern lässt (erscheint auf Deutsch im August… juhu!)

Und mal schauen, was ich heute mache.

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