Kuriositäten

Zeit für ein bisschen Lokalkolorit? San Francisco hat in Sachen Freaks nämlich so einiges zu bieten. Als da wären:

Der Buschmann!

1. Der Buschmann! Ein Obdachloser, der sich sein Geld damit verdient, zwischen einem Abfalleimer und einem – nennen wir es mal: Gebüsch – mitten in der Touristengegend Fisherman’s Wharf zu lauern und vorbeilaufenden, unachtsamen Touristen einen Schreck einzujagen. Eine Riesenshow…

Die Tamale-Lady!

2. Die Tamale-Lady! MIr ist sie zwar noch nicht begegnet, aber heute abend schmeißt das Zeitgeist, eine Fahrrad-Hipster-Biergartenkneipe eine Geburtstagsparty für Virginia. Virginia, ebenfalls obdachlos, ist abends immer unterwegs in den Szeneläden der Valencia Street und verkauft Tamale (mexikanische Spezialität) an betrunkene und hungrige Menschen. Die Kundschaft auf Yelp! ist begeistert!

Frank Chu! Photo by Scott Beale/Laughing Squid.

3. Frank Chu, professioneller Demonstrant, der jeden Tag mit seinem Schild voller wirrer Botschaften in der Stadt demonstriert. Eine lokale Berühmtheit mit eigenem Wikipedia-Artikel! Wenn nicht gerade irgendwo eine Demo oder große öffentliche Veranstaltung stattfindet, ist er mitten in der Stadt… (Photo von Scott Beale/Laughing Squid)

… da war ich heute auch, und keine 50 Meter neben mir explodieren zwei Kanaldeckel. Explodieren zwei Kanaldeckel! (Ja, das verdient ein Ausrufezeichen, finde ich) Keine Ahnung, was genau da jetzt los war, aber anscheinend ist ein Transformator von Pacific Gas and Electric in die Luft geflogen. Zum Glück ist niemand verletzt worden, aber der Knall war laut. Die Alarmanlagen von Autos, die zwei Blocks entfernt standen, sind losgegangen… (beachtet den Rauch🙂 spektakulärere Bilder konnte ich nicht mehr machen, da mich die Feuerwehr weggeschickt hat. Och.)

Wo Rauch ist, ist auch Feuer...

Ansonsten habe ich mich heute doch tatsächlich auf den Weg zum Broadway gemacht (Hinter sieben Bergen, bei den … naja, ihr wisst schon. Weit weg.)
Dort gab es eine besondere Art der Straßenkunst zu betrachten, auf die mich Carmen aufmerksam gemacht hat: Saubere Wände. Zumindest teilweise: Die hellen Flächen sind einfach nur geputzt worden, die dunklen Flächen sind… naja, normale Tunnelwände halt. Video dazu gab’s bei Ehrensenf. (Übrigens: Wer hätte vor 15 Jahren geglaubt, dass ein Künstler, der in San Francisco eine Wand putzt, in eine deutsche Fernsehsendung im Internet kommt, welche von einer Person in Deutschland gesehen wird, welche dann über ihr Soziales-Netzwerk-Programm, ebenfalls im Internet, ihren Freund kontaktiert, der gerade in Amerika ist, damit der sich etwas anschaut, was etwa 6 Kilometer von ihm entfernt stattgefunden hat, welcher dann davon Photos macht, diese ins Internet stellt und darüber in seinem Internettagebuch schreibt? Verrückte neue Welt ist das.)

Wow!

Ansonsten: Nur wenig Neues. Ich habe mir neue Arbeit geholt, und siehe da: Ich darf unter anderem eine Liste erstellen mit allen Geschäften entlang der Strecke, die für die autofreien Sonntage gesperrt wird. Zum Glück ist das nur eine Straße (die ist dafür aber vier Meilen lang). Auf auf, junger Mann, das hält fit!

Ansonsten ist der Dom der Erzdiözese San Francisco im Flickr zu finden (mit Amerikafahne und Brunnen, ich hoffe, ich habe alle Klischees erfüllen können…). UND ich habe das Straßenschild gefunden, dass jetzt die Kopfleiste ziert – wer hätte gedacht, dass es in unmittelbarer Nähe der Bush Street eine Green Street gibt?

So much for now.

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