So…

not much happening around here. Die letzten beiden Tage gingen in etwa so, wie vorhergesagt: Ein Block, ein Stift, ein Fahrrad, und unglaublich viele Straßen. Unglaublich viele Geschäfte. Wenn ich hier fertig bin, erwarte ich von der Kampagnenmanagerin ein freundliches Über-den-Kopf-Streicheln… nun ja.

Aber es sind wie immer die kleinen Dinge, die diese Stadt so unglaublich lebens- und liebenswert für mich machen.
Zum Beispiel das Studio-das-auch-ein-Café-ist von Pirate Cat Radio, bei dem es eine große Tasse Kaffee (und ich meine GROSS!) für einen Dollar gibt. Ein Dollar. Das sind 0,65 Euro. So ungefähr. Und holla, es ist GUTER Kaffee. Gut, es gibt nicht die riesige Auswahl von vier verschiedenen Zuckersorten und sechs verschiedenen Milchsorten, die jedes andere Café hier in der Stadt für unerläßlich hält (und ich gebe zu, man gewöhnt sich an diesen Luxus und findet auch heraus, dass Soyamilch mit braunem Zucker lustige Flecken in den Kaffee klumpt…) – aber dafür kostet der Kaffee auch nur nen Euro, und Milch und Zucker haben sie auch.
Zum Beispiel das Café Gratitude, das komplett vegetarisch/vegan und Bio ist. Und noch dazu suuuuperlecker. Und die Hawaii-Pizza sah zwar nicht aus wie eine Pizza, aber was so lecker schmeckt, darf ruhig so aussehen, als sei es einfach mit dem Teller kollidiert.
Zum Beispiel dieser kleine Take-Away-Laden, wo sie ungefähr zwanzig verschiedene Smoothies anbieten und ich eine Mint Surprise bestellt habe – irgendwas mit Minze, Schokosoyamilch und Früchten. Superlecker und erfrischend! (ich gebe zu, es braucht nicht viel, um mich glücklich zu machen – und leckere Speisen schaffen das immer wieder. Mein Bauch kommt nicht vom Nicht-Essen…)
On the downside: Ich hab mir ganz grandios die Schultern verbrannt, der Sommer ist nämlich im großen Stil in der Stadt angekommen – und wenn man dann stundenlang in den Straßen rumgammelt, ist der Schattenfaktor ziemlich gering (über drei Stockwerke kommt in der Mission kaum ein Haus hinaus). Und: Heute ist meine Gangschaltung in die Speichen geraten und hat sich ganz grandios verkeilt. Mal schauen, ob ich das nachher wieder entbogen bekomme. Ansonsten muss ich morgen wirklich laufen – dabei wollte ich das erst ab Samstag machen (ja, ich komme nicht so schnell voran, wie ich dachte – die Gegend ist einfach größer als ich dachte.)
Und: Firefly ist eine großartige TV-Serie, die leider viel zu früh abgesetzt wurde und in Deutschland bislang noch nie lief… aber Gott sei Dank haben Menschen in dieser Wohnung die einzige Staffel auf DVD. Hervorragend zum Abschalten.
Wie gehts weiter? Die nächsten Tage wird wohl noch weiter kartographiert… außerdem gibts ne Kampagnenparty im El Rio (Mark schmeißt ne Runde Bier!), und Montag ist wieder Kampagnentreffen.

Und die WG-Sitzung am Mittwoch hat ergeben, dass wir vielleicht irgendwie mal nen putztag machen sollten, aber so ganz eindeutig war mir jetzt nicht, was im Endeffekt rausgekommen ist. Immerhin gibts hier keinen Putzplan (Hallo, liebe Luitpold-WG!)…

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